Eingeklemmter Nackennerv: Symptome, Ursachen und Hilfe

Ein eingeklemmter Nackennerv ist ein Zustand, bei dem der Nerv im Nacken komprimiert oder gequetscht wird. Dies kann aus einer Reihe von Gründen geschehen, wie z. B. Muskelverspannungen, Entzündungen und Knochensporne. Auf dieser Seite beschreiben wir, diese Leiden, die im Volksmund als eingeklemmter Nackennerv bezeichnet werden. Mediziner kennen die unter der Sammelbezeichnung HWS-Syndrom, das Halswirbelsäulen-Syndrom.

Unter diese Bezeichnung fallen auch Verspannungen, verkrampfte Muskeln, entzündlich-rheumatische Erkrankungen und krankhafte Entwicklungen der oberen Wirbelsäule und psychosomatische Einflussbereiche. Nackenschmerzen sind in der Regel das vordergründige Symptom dieser Erkrankung. Andere Symptome können Kopfschmerzen, Kribbeln in den Armen und Händen als auch eine verminderte Beweglichkeit in Kopf und Armen sein.

Symptome des eingeklemmten Nackennervs

„Eingeklemmte Nackennerven“ können verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören schlechte Körperhaltung und das Schlafen in einer ungünstigen Position.

Die Symptome des eingeklemmten Nackennervs ähneln vielen anderen Symptomen von Nackenschmerzen und Kopfverletzungen. Sie beinhalten:

  • Kopfschmerzen, die pochend oder andauernd sind
  • Schmerzen im Nacken, in der Schulter, im Arm oder in der Hand
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Arm und Hand (auch Parästhesie genannt)
  • Schwierigkeiten, Ihren Kopf oder Arm zu bewegen (eingeschränkte Mobilität)

Oft wird Stress als Ursache erkannt. Das deutet jedoch auf ein verwandtes Krankheitsbild hin, das in der Regel nicht in der Einklemmung eines Nervs, sondern in einer Muskelverspannung begründet ist. In diesem Fall kann ein guter Masseur oder Physiotherapeut bereits Wunder bewirken.

Ursachen eines eingeklemmten Nackennervs

Nackenschmerzen sind ein häufiges Problem für viele Menschen. Es wird geschätzt, dass etwa 80 % der Bevölkerung irgendwann in ihrem Leben Nackenschmerzen haben. Die häufigsten Ursachen für Nackenschmerzen sind Muskelverspannungen, Arthritis und zervikale Bandscheibenvorfälle.

Es gibt mehrere Faktoren, die zu einem eingeklemmten Nackennerv führen können:

  • Schlechte Haltung
  • Schwangerschaft
  • Übergewicht und Fehlbelastungen
  • Schlechte Schlafposition
  • Unfälle

Was hilft gegen einen eingeklemmten Nackennerv

Ein eingeklemmter Nerv im Nacken kann durch Muskelverspannungen, Verletzungen oder einen Bandscheibenvorfall verursacht werden. Die Symptome variieren von Person zu Person. Sie umfassen jedoch typischerweise Schmerzen im Nacken und oberen Rücken. Hinzu kommen in der Regel Kribbeln oder Taubheitsgefühl. In manchen Fällen tritt auch ein Schwächegefühl im Arm und in der Hand auf der betroffenen Körperseite auf.

Medikamente werden häufig bei der Behandlung von Nackenschmerzen eingesetzt. Die am häufigsten verschriebenen Medikamente sind Muskelrelaxantien wie Methocarbamol und Analgetika wie Paracetamol oder Ibuprofen. Als wirksamsten Behandlung für Nackenschmerzen gelten jedoch manuelle Therapien. Bewegung und medizinische Anwendungen beheben die akuten Symptome und beugen künftigen Erkrankungen der Halswirbelsäule vor. Erfahrungen zufolge ist die Kombination von Behandlungen erfolgreicher, als jede einzelne.

Physiotherapie lindert Schmerzen und hilft Menschen mit einem eingeklemmten Nerv im Nacken, ihre Bewegungsfreiheit zurückzuerlangen. Zu den üblichen physiotherapeutischen Behandlungen gehören Übungen, Massagen, Wärmebehandlung und Medikamente. Physiotherapeuten werden die Muskeln um die Wirbelsäule dehnen und Patienten wirksame Übungen zur Stärkung und Dehnung anleiten. Massagen und Wärmebehandlung fördern die Durchblutung des Bereichs und reduzieren Entzündungen.

Hinweis zu Gesundheitsthemen

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