Liste der Gesundheitsberufe

Die Berufsbilder des Gesundheitsbereiches sind vielfältig. Die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche umfassen das ganze Leben der Menschen, von der Geburt über die Familienplanung bis zum Altwerden. Gesundheitsexperten begleiten uns durch alle Lagen und helfen sowohl bei speziellen Problemen wie auch bei der ganzheitlichen Gesundheit.

Zur Orientierung für Patienten und die Berufswahl haben wir folgende Liste zusammengestellt. Sie ist vermutlich nicht vollständig, etwas Vollständigeres wird jedoch kaum im Internet zu finden sein. Falls ein wichtiges Berufsbild fehlt, freuen wir uns über einen Kommentar am Ende dieser Seite.

Gesundheitsberater-Berufsbilder

Allgemeine Gesundheitsberatung

Gesundheitsberater*in

Ein allgemeiner Gesundheitsberater berät Menschen in Fragen der Gesundheit und des Wohlbefindens. Er/Sie unterstützt Kunden bei der Erreichung ihrer gesundheitlichen Ziele durch Beratung zu gesunden Lebensgewohnheiten, Ernährung und Bewegung. Es gibt keine einheitliche Berufsausbildung für Gesundheitsberater, aber eine fundierte Kenntnis über menschliche Anatomie, Ernährung, Fitness und allgemeine Gesundheitsfragen sind erforderlich.

Gesundheitsmanager*in

Ein Gesundheitsmanager plant, organisiert und steuert Prozesse im Gesundheitswesen. Er benötigt Kenntnisse in betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und medizinischen Themen sowie Fähigkeiten im Projektmanagement, in der Mitarbeiterführung und im Umgang mit Daten. Es gibt verschiedene Ausbildungswege, wie z.B. ein Studium der Gesundheitsökonomie oder des Gesundheitsmanagements.

Gesundheitspraktiker*in

Ein Gesundheitspraktiker wendet alternative Methoden zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden an und sollte Kenntnisse in verschiedenen Bereichen wie Ernährung, Bewegung und Naturheilkunde haben. Es gibt verschiedene Ausbildungswege, die von kurzen Kursen bis hin zu längeren Studiengängen reichen können, aber der Beruf ist nicht immer staatlich anerkannt und kann je nach Land und Region unterschiedliche Regulierungen haben.

Ernährungsberatung

Diabetesassistent*in

Ein Diabetesassistent betreut und berät Diabetespatienten. Er verabreicht Insulin, misst Blutzucker, überwacht Behandlungspläne und schult Patienten. Kenntnisse im Diabetes-Management und medizinischer Terminologie sind wichtig. Die Ausbildung erfolgt als Weiterbildung oder spezielle Ausbildung mit staatlichem Abschluss.

Diabetesberater*in

Ein Diabetesberater oder eine Diabetesberaterin ist eine Gesundheitsfachperson, die Menschen mit Diabetes dabei unterstützt, ihre Erkrankung zu bewältigen. Sie haben fundierte Kenntnisse im Bereich Diabetesmanagement und können individuelle Behandlungspläne für Patienten erstellen. Eine gute Kommunikations- und Beratungsfähigkeit sowie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes sind dabei wichtige Fähigkeiten. Um als Diabetesberater oder Diabetesberaterin zu arbeiten, wird in der Regel ein Abschluss als Gesundheitsfachperson und eine spezialisierte Weiterbildung benötigt.

Diätassistent*in

Diätassistent*innen sind Fachkräfte im Gesundheitswesen, die Menschen bei der Optimierung ihrer Ernährung unterstützen. Sie arbeiten eng mit medizinischen Fachkräften zusammen, um individuelle Ernährungspläne zu erstellen und zu überwachen. Kernkompetenzen sind Ernährungswissenschaften, Physiologie, Krankheitsmanagement und pädagogische Fähigkeiten. Eine abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung oder ein Studium/Fortbildung im Bereich Ernährungswissenschaften ist üblich.

Diätberater*in

Diätberater helfen Menschen, ihre Ernährung zu verbessern und gesundheitliche Probleme zu lösen. Sie erstellen individuelle Ernährungspläne und benötigen fundierte Kenntnisse über Ernährung und Kommunikation. Ausbildungsmöglichkeiten sind eine dreijährige Berufsfachschule, ein Ernährungswissenschaftsstudium oder eine Fortbildung nach einem medizinischen Beruf.

Diätkoch / Diätköchin

Als Diätkoch/köchin bereitet man spezielle Mahlzeiten für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen zu, z.B. in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Dazu plant man Menüs, berät Kunden und achtet auf Hygiene- und Qualitätsstandards. Kenntnisse in Ernährungswissenschaften, Lebensmittelchemie und Küchenmanagement sind erforderlich. Die Ausbildung erfolgt durch eine dreijährige Kochausbildung mit anschließender Weiterbildung oder durch eine Fortbildung nach einer Ausbildung im Gastgewerbe. Ein Studium im Bereich Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie ist auch möglich.

Ernährungsberater*in

Ernährungsberater sind Experten, die Klienten bei der Erreichung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung unterstützen. Sie sollten ein umfassendes Wissen über Ernährungsphysiologie und Lebensmittelchemie haben sowie Fähigkeiten in der Erstellung von Ernährungsplänen und der individuellen Beratung von Menschen in allen Lebensphasen und -situationen. Die Ausbildung zum Ernährungsberater kann durch verschiedene Wege erreicht werden, wie z.B. ein Studium der Ernährungswissenschaften, eine Fortbildung oder eine Berufsausbildung in diesem Bereich.

Sport- & Fitnessberatung

Aerobic-Trainer*in

Ein Aerobic-Trainer*in bietet Fitness- und Bewegungskurse auf Musikbasis an, die auf die Teilnehmer abgestimmt sind. Aufgaben umfassen die Kursplanung, -durchführung und Teilnehmerbetreuung. Kenntnisse in Fitness, Anatomie, Ernährung und Motivation sind erforderlich. Eine Fortbildung oder Zertifizierung ist üblich, aber nicht unbedingt erforderlich, wenn einschlägige Erfahrung vorhanden ist.

Fitnessberater*in

Fitnessberater sind Gesundheits- und Fitnessfachleute, die individuelle Beratung und Betreuung anbieten, inklusive Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Ernährung sowie der Fähigkeit, Trainingspläne zu erstellen. Soziale Kompetenz ist auch wichtig, um Klienten zu motivieren und zu unterstützen. Ausbildungsmöglichkeiten umfassen Berufsausbildung, Fortbildung oder Studium im Sport- und Gesundheitsmanagement.

Fitnesstrainer*in

Ein Fitnesstrainer unterstützt Menschen bei der Verbesserung ihrer körperlichen Fitness und Gesundheit. Sie sollten Kenntnisse in Sportwissenschaft, Trainingslehre, Anatomie und Ernährung haben. Fitnesstrainer erstellen individuelle Trainingspläne und motivieren ihre Klienten. Es gibt verschiedene Ausbildungswege, wie Studium, Ausbildung oder Fortbildungen, um Fitnesstrainer zu werden. Viele Trainer absolvieren zusätzliche Zertifizierungen.

Gymnastiklehrer*in

Gymnastiklehrer und -lehrerinnen sind Bewegungs- und Gesundheitsfachkräfte, die in Fitness- und Gesundheitszentren, Vereinen oder Schulen tätig sind und Yoga, Pilates oder Aerobic unterrichten. Sie benötigen Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Sportmedizin, -psychologie und Ernährungslehre sowie Fähigkeiten in Gruppenleitung und im Umgang mit Menschen. Die Ausbildung kann durch eine Berufsausbildung oder ein Studium in Sportwissenschaften erfolgen, ergänzt durch Fortbildungen zur Vertiefung oder Spezialisierung des Fachwissens.

Personal Trainer*in

Ein Personal Trainer unterstützt Einzelpersonen oder Gruppen beim Erreichen ihrer Fitnessziele durch individuelle Trainingspläne, Ernährungsempfehlungen und Motivation. Personal Trainer sollten Kenntnisse über Anatomie, Physiologie, Trainingsprinzipien, -methoden und Ernährungslehre haben sowie individuelle Bedürfnisse und Ziele berücksichtigen. Es gibt verschiedene Ausbildungswege, z.B. Studiengänge im Bereich Sportwissenschaft oder -management, Fortbildungen oder Berufsausbildungen zum Sport- und Fitnesskaufmann/-frau.

Sportfachmann / Sportfachfrau

Sportfachleute sind Experten im Sport- und Fitnessbereich, die Aktivitäten und Programme planen, organisieren und leiten, um die körperliche Fitness und Gesundheit von Menschen zu fördern. Ihre Kenntnisse umfassen Anatomie und Physiologie, Gruppenleitung, Motivation und die Verwendung von Sportgeräten. Es gibt verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten, einschließlich Sportwissenschaftsstudien, Berufsausbildungen im Fitness- oder Sportbereich und Fortbildungen und Zertifizierungen in spezialisierten Bereichen wie Yoga oder Personal Training.

Sportlehrer*in

Sportlehrerinnen und Sportlehrer fördern die sportliche Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen. Sie unterrichten verschiedene Sportarten, unterstützen die individuelle Entwicklung ihrer Schüler und benötigen fundierte Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Didaktik und pädagogischen Fähigkeiten. Der Zugang zum Beruf erfolgt durch ein Sportwissenschaftsstudium mit Schwerpunkt Lehramt oder eine Berufsausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau mit anschließender Fortbildung.

Lebensberatung

Familie, Kind & Alter

Erziehungsberater*in

Fachleute für die Unterstützung von Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder werden auch als Erziehungsberater oder Erziehungsberaterinnen bezeichnet. Sie helfen Eltern dabei, Konflikte zu lösen und können einen akademischen Hintergrund in Erziehungswissenschaften oder Psychologie haben.

Kinder-, Jugend- und Familienberater*in

Kinder-, Jugend- und Familienberater oder -beraterinnen sind Experten, die Familien in schwierigen Situationen, wie z.B. Trennungen oder Konflikten, unterstützen. Sie haben in der Regel ein Studium der Sozialpädagogik oder Psychologie absolviert und sich weitergebildet.

Gerontologe / Gerontologin

Gerontologen und Gerontologinnen befassen sich mit den Herausforderungen, die mit dem Alterungsprozess einhergehen. Sie können durch ein Studium der Gerontologie oder Geriatrie qualifiziert sein.

Stress und Erholung

Burnout-Berater*in

Burnout-Berater oder Burnout-Beraterinnen sind in der Regel speziell ausgebildete Fachkräfte, die Menschen mit Burnout-Symptomen bei der Genesung unterstützen. Sie können auch als Coaches arbeiten.

Entspannungspädagoge/-pädagogin

Entspannungspädagogen und -pädagoginnen vermitteln Menschen Entspannungstechniken und helfen ihnen dabei, Stress abzubauen. Sie können eine Ausbildung in Entspannungspädagogik oder einem verwandten Bereich absolviert haben.

Mentaltrainer*in

Mentaltrainer und -trainerinnen unterstützen Menschen dabei, ihre mentalen Fähigkeiten zu verbessern und ihre Ziele zu erreichen. Sie können eine Ausbildung zum Mentaltrainer oder ein Studium der Sportpsychologie haben.

SPA & Wellnesstrainer*in

SPA- und Wellnesstrainer oder -trainerinnen beraten Kunden in Bezug auf Wellness- und Entspannungsangebote, um deren Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern. Sie können eine Ausbildung zum SPA- und Wellnesstrainer oder ein Studium der Gesundheits- und Tourismuswissenschaften absolviert haben.

Wellnessberater*in

Wellnessberater oder Wellnessberaterinnen helfen Kunden dabei, ihr Wohlbefinden zu verbessern und ihre Gesundheit zu erhalten. Sie haben in der Regel eine Ausbildung zum Wellnessberater oder ein Studium der Gesundheits- und Tourismuswissenschaften absolviert.

Gesünder Wohnen

Feng Shui-Berater*in

Jemand, der Kunden dabei hilft, eine harmonische Umgebung zu schaffen, indem er Prinzipien des Feng Shui anwendet. Eine formale Ausbildung ist nicht unbedingt erforderlich, aber Erfahrung oder eine Ausbildung in Feng Shui-Praktiken oder Design kann von Vorteil sein.

Sonstige Beratungsleistung

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer*in

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer sind Experten, die Menschen dabei unterstützen, ihre Stimme effektiver zu nutzen und ihre Atmung, Sprech- und Stimmtechniken zu verbessern. Eine Ausbildung oder ein Studium in Sprach- oder Stimmwissenschaft, Logopädie oder einer verwandten Disziplin ist üblicherweise erforderlich.

Atemtherapeut*in

Gesundheitsexperten, die Kunden dabei unterstützen, ihre Atmung zu vertiefen und ihre Atemmuster zu verbessern, um körperliche und emotionale Gesundheit zu fördern. Eine Ausbildung oder ein Studium in Atemtherapie oder einer verwandten Disziplin ist üblicherweise erforderlich.

Sehtrainer*in / Visualtrainer*in

Sehtrainer helfen Kunden dabei, ihre visuelle Wahrnehmung und Fähigkeiten zu verbessern, sei es bei Augenproblemen oder sportlichen Aktivitäten. Eine Ausbildung oder ein Studium in Optometrie oder einer verwandten Disziplin, sowie Erfahrung in der Augenpflege oder visuellen Rehabilitation sind in der Regel erforderlich.

Berufe im Gesundheitswesen

Pflegeberufe

Altenpfleger*in

Altenpflegerinnen sind für die Pflege und Betreuung älterer Menschen zuständig. Sie unterstützen die älteren Menschen bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilität und achten auf ihre Gesundheit und Sicherheit. Altenpfleger*innen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Altenpflege.

Altenpflegehelfer*in

Altenpflegehelferinnen unterstützen Altenpflegerinnen bei der Pflege und Betreuung älterer Menschen. Sie helfen bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken und bei der Mobilität. Altenpflegehelferinnen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung als Altenpflegehelfer*in.

Fachkraft Pflegeassistenz

Fachkräfte Pflegeassistenz unterstützen Fachkräfte in der Pflege bei der Betreuung und Versorgung von Patient*innen. Sie übernehmen Assistenzaufgaben bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken und bei der Mobilität. Fachkräfte Pflegeassistenz benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflegeassistenz.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen kümmern sich um die Versorgung und Betreuung von kranken Kindern und Jugendlichen. Sie unterstützen bei der medizinischen Versorgung, der Körperpflege und dem Wohlbefinden der Patientinnen. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Gesundheits- und Krankenpfleger*in (GuK)

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sind für die Versorgung und Pflege von Patientinnen zuständig. Sie übernehmen Aufgaben in der medizinischen Versorgung, der Körperpflege und der Betreuung von Patientinnen. Gesundheits- und Krankenpfleger*innen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer*in

Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen unterstützen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen bei der Pflege und Betreuung von Patientinnen. Sie helfen bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken und bei der Mobilität. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer*innen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe.

Haus- und Familienpfleger*in

Haus- und Familienpflegerinnen unterstützen Familien bei der Pflege von kranken oder pflegebedürftigen Angehörigen. Sie übernehmen Aufgaben im Haushalt und bei der Betreuung von Patientinnen. Haus- und Familienpflegerinnen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Haus- und Familienpflege.

Hebamme/Entbindungspfleger*in

Hebammen/Entbindungspflegerinnen betreuen schwangere Frauen vor, während und nach der Geburt. Sie unterstützen bei der Geburt, kontrollieren die Vitalfunktionen des Neugeborenen und geben Anleitungen zur Babypflege. Hebammen/Entbindungspflegerinnen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung als Hebamme/Entbindungspflegerin.

Heilerziehungspfleger*in

Heilerziehungspflegerinnen betreuen und unterstützen Menschen mit Behinderungen bei der Bewältigung ihres Alltags und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie entwickeln individuelle Förderpläne und begleiten die Betroffenen bei ihrer Umsetzung. Heilerziehungspfleger*innen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Heilerziehungspflege.

Heilerziehungspflegehelfer*in

Heilerziehungspflegehelferinnen unterstützen Heilerziehungspflegerinnen bei der Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Sie helfen bei der Pflege, Betreuung und der Durchführung von Fördermaßnahmen. Heilerziehungspflegehelferinnen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer*in.

Pflegedienstleitung (PDL)

Pflegedienstleitungen sind für die Organisation und Leitung eines Pflegedienstes zuständig. Sie planen und koordinieren die Abläufe, stellen das Personal ein und führen es. Zudem sind sie für die Qualitätssicherung und Kundenbetreuung verantwortlich. Pflegedienstleitungen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft und in der Regel eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung.

Pflegefachmann / Pflegefachfrau

Pflegefachleute sind für die umfassende Versorgung, Pflege und Betreuung von Patientinnen zuständig. Sie übernehmen medizinische und pflegerische Aufgaben und beraten die Patientinnen. Pflegefachleute benötigen eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege.

Sozialassistent*in

Sozialassistentinnen unterstützen Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen bei der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und anderen betreuten Personen. Sie helfen bei der Alltagsbewältigung und der Umsetzung von pädagogischen Maßnahmen. Sozialassistentinnen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistentin.

Sozialpädagogische(r) Assistent(in) / Kinderpfleger*in

Sozialpädagogische Assistenten und Kinderpfleger*innen betreuen und unterstützen Kinder und Jugendliche in verschiedenen Einrichtungen wie Kindergärten, Kinderheimen oder Schulen. Sie helfen bei der Alltagsbewältigung, der Förderung und der Umsetzung von pädagogischen Maßnahmen. Sozialpädagogische Assistenten und Kinderpfleger*innen benötigen eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialpädagogisch(e) Assistent(in) und Kinderpflegerin.

Medizinische Berufe

Medizinisch-technische Berufe

MTA – Medizinisch-technische(r) Angestellte(r)

MTAs sind in medizinischen Einrichtungen tätig und unterstützen Ärzte bei Untersuchungen, Diagnostik und Therapie. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem das Durchführen von Blutentnahmen, das Anfertigen von Röntgenaufnahmen oder das Betreuen von Patienten während einer Untersuchung. Die Ausbildung erfolgt meist dual in der Schule und in der Einrichtung. Nach der Ausbildung können MTAs sich durch Weiterbildungen und Spezialisierungen weiterqualifizieren und Karrieremöglichkeiten als Team- oder Abteilungsleitung oder in der Forschung und Entwicklung wahrnehmen.

ATA – Anästhesietechnische Assistent*in

ATAs unterstützen Anästhesisten während der Durchführung von Anästhesieverfahren, indem sie beispielsweise die Patientenüberwachung und Beatmung übernehmen oder Medikamente verabreichen. Sie sind verantwortlich für die Vorbereitung des Anästhesiegeräts und der Medikamente und sorgen für eine sichere und reibungslose Durchführung der Anästhesie. Die Ausbildung erfolgt meistens an Berufsfachschulen oder Krankenhäusern und dauert in der Regel 2-3 Jahre. Nach der Ausbildung können ATAs durch Fort- und Weiterbildungen ihre Karrierechancen in verschiedenen Fachbereichen ausbauen.

CTA – Chirurgisch-technische Assistent*in

CTAs unterstützen Chirurgen während operativer Eingriffe, indem sie beispielsweise Instrumente vorbereiten, Wunden versorgen oder den Patienten betreuen. Sie sorgen dafür, dass während des Eingriffs alles glatt läuft und sind oft die rechte Hand des Chirurgen. Die Ausbildung zum CTA erfolgt ebenfalls an Berufsfachschulen oder in Krankenhäusern und dauert meistens drei Jahre. Nach der Ausbildung können CTAs durch Spezialisierungen und Weiterbildungen ihre Karriereaussichten verbessern und beispielsweise als OP-Manager oder in der Forschung tätig werden.

MTAF – Medizinisch-technische Assistent*in für Funktionsdiagnostik

MTAFs sind in der Diagnostik tätig und führen Untersuchungen zur Funktionsdiagnostik durch, zum Beispiel EKGs oder Lungenfunktionsmessungen. Sie sorgen dafür, dass die Untersuchungen präzise und reibungslos ablaufen und sind dafür verantwortlich, dass die Ergebnisse korrekt interpretiert und dokumentiert werden. Die Ausbildung zum MTAF erfolgt ebenfalls an Berufsfachschulen oder in Krankenhäusern und dauert meistens drei Jahre. Nach der Ausbildung stehen MTAFs verschiedene Karrierewege offen, beispielsweise in der Forschung oder als Spezialistin für eine bestimmte Diagnostikmethode.

MTLA – Medizinisch-technische Laboratoriumsassistent*in

MTLAs arbeiten in Laboratorien und sind für die Durchführung von medizinischen Untersuchungen zuständig, beispielsweise von Blut- oder Urinproben. Sie bedienen und warten die Laborgeräte und sind für die Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich. MTLAs haben dabei auch eine wichtige Rolle in der Qualitätssicherung und sind für die Einhaltung von Standards und Vorschriften verantwortlich. Die Ausbildung erfolgt meistens an Berufsfachschulen oder in Krankenhäusern und dauert in der Regel drei Jahre. Nach der Ausbildung haben MTLAs Karrieremöglichkeiten in der Forschung und Entwicklung oder als Team- oder Abteilungsleitung.

MTRA – Medizinisch-technische Radiologieassistent*in

MTRAs arbeiten in der Radiologie und sind für die Durchführung von diagnostischen und therapeutischen Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, CTs oder MRTs zuständig. Sie bereiten die Patienten auf die Untersuchung vor, bedienen die Radiologiegeräte und sorgen für eine präzise und reibungslose Durchführung der Untersuchung. MTRAs sind auch für die Sicherheit der Patienten und des Personals während der Untersuchung verantwortlich. Die Ausbildung erfolgt meistens an Berufsfachschulen oder in Krankenhäusern und dauert in der Regel drei Jahre. Nach der Ausbildung können MTRAs durch Weiterbildungen und Spezialisierungen ihre Karrierechancen erhöhen, beispielsweise als Fachberaterin oder in der Forschung und Entwicklung.

Therapeutische Berufe

Atemtherapeut*in

Atemtherapeut*innen unterstützen Menschen mit Atembeschwerden dabei, ihre Atmung zu verbessern und zu normalisieren. Sie setzen dabei verschiedene Techniken ein, um die Lungenfunktion zu optimieren und Stress abzubauen. Atemtherapie kann als eigenständige Therapie oder in Kombination mit anderen Therapieformen eingesetzt werden. Die Ausbildung zum/zur Atemtherapeut*in dauert in der Regel drei Jahre und kann an spezialisierten Schulen oder in Form von Fortbildungen absolviert werden.

Ergotherapeut*in

Ergotherapeut*innen unterstützen Menschen dabei, ihre Alltagskompetenzen zu verbessern und ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Dazu nutzen sie unterschiedliche Methoden und Techniken, um beispielsweise motorische Fähigkeiten, kognitive Fähigkeiten oder soziale Kompetenzen zu trainieren. Ergotherapie wird unter anderem bei Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Ergotherapeut*in dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt an spezialisierten Schulen.

Kunsttherapeut*in

Kunsttherapeut*innen nutzen kreative Prozesse und künstlerische Ausdrucksformen, um Menschen bei der Bewältigung von Problemen oder emotionalen Belastungen zu unterstützen. Dabei kann es sich um Malen, Zeichnen, Schreiben oder andere künstlerische Aktivitäten handeln. Kunsttherapie wird unter anderem bei psychischen Erkrankungen, Suchtproblemen oder Traumata eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Kunsttherapeut*in erfolgt in der Regel auf Masterniveau und setzt ein abgeschlossenes Studium in einem relevanten Fachgebiet voraus.

Logopäde / Logopädin

Logopäd*innen unterstützen Menschen dabei, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern oder wiederherzustellen. Dazu gehören beispielsweise die Diagnostik und Therapie von Störungen in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme oder Schlucken. Logopädie wird unter anderem bei Menschen mit Sprachentwicklungsstörungen, Stimmstörungen oder neurologischen Erkrankungen eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Logopädin dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt an spezialisierten Schulen.

Musiktherapeut*in

Musiktherapeut*innen setzen Musik und musikalische Prozesse ein, um Menschen bei der Bewältigung von Problemen oder emotionalen Belastungen zu unterstützen. Dabei kann es sich um das Spielen von Instrumenten, Singen oder das Hören von Musik handeln. Musiktherapie wird unter anderem bei psychischen Erkrankungen, Suchtproblemen oder Traumata eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Musiktherapeut*in erfolgt in der Regel auf Masterniveau und setzt ein abgeschlossenes Studium in einem relevanten Fachgebiet voraus.

Orthoptist*in

Orthoptist*innen befassen sich mit der Diagnostik und Therapie von Sehstörungen und Augenbewegungsstörungen. Dazu gehören beispielsweise Schielen, Doppelbilder oder Einschränkungen der Augbeweglichkeit. Orthoptik wird unter anderem bei Kindern mit Sehschwächen oder Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Orthoptist*in dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt an spezialisierten Schulen.

Physiotherapeut*in

Physiotherapeut*innen unterstützen Menschen dabei, ihre körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern oder wiederherzustellen. Dazu nutzen sie unterschiedliche Methoden und Techniken, um beispielsweise Beweglichkeit, Kraft oder Koordination zu trainieren. Physiotherapie wird unter anderem bei Menschen mit muskulären oder orthopädischen Erkrankungen eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Physiotherapeut*in dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt an spezialisierten Schulen.

Podologe / Podologin

Podolog*innen befassen sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Füße und Fußnägel. Dazu gehören beispielsweise Nagel- und Hauterkrankungen, Fußdeformitäten oder Fußfehlstellungen. Podologie wird unter anderem bei Menschen mit Diabetes oder Rheuma eingesetzt. Die Ausbildung zum/zur Podologin dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt an spezialisierten Schulen.

Psychotherapeut*in

Psychotherapeut*innen befassen sich mit der Behandlung von psychischen Erkrankungen und Problemen. Dabei nutzen sie unterschiedliche Therapieformen und Methoden, um beispielsweise Depressionen, Ängste oder Traumata zu behandeln. Psychotherapie wird in der Regel im Rahmen eines Studiums der Psychologie oder Medizin und einer anschließenden Ausbildung zum/zur Psychotherapeut*in erlernt. Es gibt verschiedene Ausrichtungen und Vertiefungen, die es ermöglichen, sich auf bestimmte Therapieformen und Zielgruppen zu spezialisieren. Karriereoptionen umfassen die Arbeit in eigenen Praxen, Kliniken oder Forschungseinrichtungen.

Medizinische Assistenzberufe

Arzthelfer*in

Arzthelfer*innen unterstützen Ärztinnen bei der Betreuung von Patientinnen. Sie übernehmen Verwaltungsaufgaben, führen Blutabnahmen durch, assistieren bei Untersuchungen und Beratungen und organisieren die Terminvergabe. Die Ausbildung zumr Arzthelferin dauert in der Regel 2 Jahre, es gibt jedoch auch die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildung von 1,5 Jahren. Karriereoptionen sind beispielsweise die Weiterbildung zurzum medizinischen Fachangestellten oder zurzum Praxismanager*in.

Heilpraktiker*in

Heilpraktiker*innen behandeln Patient*innen auf natürliche Weise, indem sie alternative Therapien und Heilmethoden einsetzen. Sie stellen Diagnosen, führen Therapien durch und beraten ihre Patientinnen zu Gesundheit und Wohlbefinden. Der Beruf des/der Heilpraktiker*in ist in Deutschland eine staatliche Prüfung und erfordert keine bestimmte Ausbildung. Karriereoptionen sind beispielsweise die Spezialisierung auf bestimmte Heilmethoden oder die Eröffnung einer eigenen Praxis.

Medizinische(r) Fachangestellte(r)

Medizinische Fachangestellte unterstützen Ärzt*innen und Pflegepersonal bei der Betreuung von Patient*innen. Zu ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Untersuchungen und Behandlungen, die Organisation von Terminen und die Verwaltung von Patientendaten. Die Ausbildung zumr medizinischen Fachangestellten dauert 3 Jahre. Karriereoptionen sind beispielsweise die Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete, die Übernahme von Leitungsfunktionen oder die Weiterbildung zumr Praxismanager*in.

PTA – Pharmazeutisch-technische Assistent*in

PTA unterstützen Apotheker*innen bei der Beratung und Versorgung von Patient*innen. Sie stellen Arzneimittel her, prüfen Rezepte und beraten Patientinnen zu Themen wie Dosierung und Einnahme von Medikamenten. Die Ausbildung zumr PTA dauert 2 Jahre und findet an einer Berufsfachschule statt. Karriereoptionen sind beispielsweise die Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete, die Übernahme von Leitungsfunktionen oder die Weiterbildung zur Apotheker*in.

Zahntechniker*in

Zahntechniker*innen fertigen Zahnersatz wie Kronen, Brücken und Prothesen an. Sie arbeiten eng mit Zahnärzt*innen und Kieferorthopäd*innen zusammen und beraten Patientinnen zu den verschiedenen Möglichkeiten des Zahnersatzes. Die Ausbildung zur Zahntechniker*in dauert 3,5 Jahre und findet in einem zahntechnischen Labor statt. Karriereoptionen sind beispielsweise die Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete oder die Übernahme von Leitungsfunktionen.

ZMFA – Zahnmedizinische Fachangestellte

Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen Zahnärzt*innen bei der Betreuung von Patientinnen. Zu ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Untersuchungen und Behandlungen, die Organisation von Terminen und die Verwaltung von Patientendaten sowie die Unterstützung bei der Herstellung von Zahnersatz. Die Ausbildung zumr zahnmedizinischen Fachangestellten dauert 3 Jahre. Karriereoptionen sind beispielsweise die Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete, die Übernahme von Leitungsfunktionen oder die Weiterbildung zumr Dentalhygieniker*in.

Rettungsdienstliche Berufe

Notfallsanitäter*in

Notfallsanitäter*innen sind für die medizinische Versorgung von Patientinnen in Notfällen zuständig. Sie arbeiten in Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeugen oder auf Intensivtransportwagen. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Einschätzung der Lage, die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen, die Dokumentation des Einsatzes und die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdiensten und Krankenhäusern. Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in dauert drei Jahre und beinhaltet praktische und theoretische Inhalte. Karrieremöglichkeiten bieten sich in Form von Weiterbildungen zum/zur Lehrrettungsassistent*in, Praxisanleiter*in oder Rettungsdienstleiter*in.

Rettungsassistent*in

Rettungsassistent*innen sind für die medizinische Versorgung von Patientinnen in Notfällen zuständig. Sie arbeiten in Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeugen oder auf Intensivtransportwagen. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Einschätzung der Lage, die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen und die Überwachung der Vitalfunktionen. Die Ausbildung zum/zur Rettungsassistent*in dauert zwei Jahre und umfasst praktische und theoretische Inhalte. Karrieremöglichkeiten bieten sich in Form von Weiterbildungen zum/zur Notfallsanitäter*in, Lehrrettungsassistent*in, Praxisanleiter*in oder Rettungsdienstleiter*in.

Rettungsdiensthelfer*in

Rettungsdiensthelfer*innen unterstützen Notfallsanitäter*innen und Rettungsassistent*innen bei der Versorgung von Patienten. Zu ihren Tätigkeiten gehören das Transportieren von Patienten sowie das Assistieren bei lebensrettenden Maßnahmen. Die Ausbildung zum/zur Rettungsdiensthelfer*in dauert in der Regel 160 Stunden und besteht aus theoretischen und praktischen Inhalten. Eine Karriere im Rettungsdienst ist durch Weiterbildungen zum/zur Rettungsassistent*in oder Notfallsanitäter*in möglich.

Rettungshelfer*in

Rettungshelfer*innen unterstützen Notfallsanitäter*innen und Rettungsassisten*tinnen bei der Versorgung von Patientinnen. Zu ihren Tätigkeiten gehören das Transportieren von Patientinnen sowie das Assistieren bei lebensrettenden Maßnahmen. Die Ausbildung zum/zur Rettungshelfer*in dauert in der Regel 48 Stunden und umfasst theoretische und praktische Inhalte. Eine Karriere im Rettungsdienst ist durch Weiterbildungen zum/zur Rettungsdiensthelfer*in, Rettungsassistent*in oder Notfallsanitäter*in möglich.

Sonstige medizinische Berufe

Gynäkologe / Gynäkologin

Als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe untersucht, diagnostiziert und behandelt der Gynäkologe / die Gynäkologin Erkrankungen und Störungen des weiblichen Fortpflanzungssystems. Dazu gehören u.a. die Vorsorgeuntersuchungen, die Geburtsvorbereitung und -betreuung sowie die Behandlung von Menstruationsstörungen, Infektionen und Tumoren. Die Ausbildung zum Gynäkologen / zur Gynäkologin erfolgt nach dem Medizinstudium durch eine mehrjährige Facharztausbildung und bietet Karriereoptionen in Kliniken, Praxen oder wissenschaftlichen Einrichtungen.

Kinesiologe / Kinesiologin

Kinesiologen / Kinesiologinnen beschäftigen sich mit der Funktionsweise des menschlichen Körpers und der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche. Sie setzen gezielte Bewegungs- und Entspannungsübungen sowie manuelle Techniken ein, um körperliche und psychische Beschwerden zu lindern oder zu behandeln. Die Ausbildung zum Kinesiologen / zur Kinesiologin erfolgt an Hochschulen oder privaten Ausbildungsinstituten und bietet Karriereoptionen in eigenen Praxen, Therapiezentren oder als Dozenten.

Psychologische Berater*in

Als psychologische/r Berater*in unterstützt man Menschen bei der Bewältigung persönlicher Probleme und Herausforderungen. Dazu gehören u.a. Konfliktmanagement, Stressbewältigung, Selbstwertsteigerung oder Trauerarbeit. Die Ausbildung zum psychologischen Berater / zur psychologischen Beraterin erfolgt an privaten Ausbildungsinstituten und setzt in der Regel kein Hochschulstudium voraus. Karriereoptionen bieten sich in eigenen Beratungspraxen, in sozialen Einrichtungen oder als Dozenten.

Masseur*in und medizinische Bademeister*in

Als Masseurin und medizinische/r Bademeister*in behandelt man körperliche Beschwerden und Erkrankungen durch gezielte manuelle Anwendungen wie Massagen, Bewegungsübungen und Bäder. Ziel ist es, die körperliche und geistige Gesundheit und das Wohlbefinden der Patienten zu fördern und zu erhalten. Die Ausbildung zum Masseur / zur Masseurin und medizinischen Bademeister / Bademeisterin erfolgt an staatlich anerkannten Berufsfachschulen und bietet Karriereoptionen in Kur- und Rehakliniken, Wellnesszentren oder eigener Praxis.

Administrative Gesundheitsberufe

Betrieblicher Gesundheitsmanager*in

Sie sind dafür verantwortlich, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter in einem Unternehmen zu fördern. Dazu entwickeln Sie Maßnahmen zur Prävention von Krankheiten und Stress sowie zur Förderung einer gesunden Lebensweise. Eine Ausbildung zum Gesundheitsmanager oder ein Studium im Bereich Gesundheitsmanagement ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in verschiedenen Unternehmen und Branchen.

Fachwirt*in Prävention und Gesunderhaltung

Als Fachwirt*in für Prävention und Gesunderhaltung arbeiten Sie im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie planen und koordinieren Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten und fördern die Gesundheit von Mitarbeitern. Eine Ausbildung oder Fortbildung zur Fachwirt*in Prävention und Gesunderhaltung ist möglich, Karrieremöglichkeiten gibt es in Unternehmen oder auch als selbstständige/r Berater*in.

Fitnessökonom*in

Als Fitnessökonom*in sind Sie in der Fitness- und Gesundheitsbranche tätig. Sie planen und organisieren Angebote im Bereich Fitness und Gesundheit, erstellen Marketingstrategien und kümmern sich um die Betreuung von Kunden. Eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Fitnessökonomie ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in Fitnessstudios, Sportvereinen oder auch als selbstständige/r Unternehmer*in.

Hygiene-Beauftragte(r)

Als Hygiene-Beauftragte(r) sorgen Sie dafür, dass Hygienevorschriften in Unternehmen und Einrichtungen eingehalten werden. Sie erstellen Hygienekonzepte, schulen Mitarbeiter*innen und kontrollieren die Einhaltung der Hygienevorschriften. Eine Ausbildung im Bereich Hygienemanagement ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in verschiedenen Branchen, z.B. im Gesundheitswesen oder in der Lebensmittelindustrie.

Public Health Manager*in / Gesundheitswissenschaftler*in

Als Public Health Manager*in oder Gesundheitswissenschaftler*in beschäftigen Sie sich mit der Gesundheitsversorgung und -förderung von Bevölkerungsgruppen. Sie planen und koordinieren Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und -aufklärung. Ein Studium im Bereich Gesundheitswissenschaften ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in öffentlichen Einrichtungen oder auch in der Privatwirtschaft.

SPA & Wellnessmanager*in

Als SPA & Wellnessmanager*in sind Sie in der Wellness- und Beautybranche tätig. Sie planen und organisieren Angebote im Bereich Wellness und Gesundheit, erstellen Marketingstrategien und kümmern sich um die Betreuung von Kunden. Eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich SPA & Wellnessmanagement ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in Wellnesshotels, SPA-Einrichtungen oder auch als selbstständige/r Unternehmer*in.

Sportmanager*in

Als Sportmanager*in sind Sie für die Planung und Organisation von sportlichen Veranstaltungen und Angeboten zuständig. Sie kümmern sich um die Vermarktung von Sportveranstaltungen und betreuen Sportler*innen und Vereine. Ein Studium im Bereich Sportmanagement ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in Sportvereinen, Verbänden oder auch in der Sportindustrie.

Sport- und Fitnesskaufmann / Fitnesskauffrau

Als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau sind Sie in Fitness- und Sporteinrichtungen tätig. Sie kümmern sich um die Organisation von Trainingsangeboten, die Kundenbetreuung sowie die Buchhaltung und das Marketing. Eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann/-frau ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in Fitness- und Sporteinrichtungen, aber auch in anderen Unternehmen, die Sportangebote anbieten.

Sportwissenschaftler*in

Als Sportwissenschaftler*in beschäftigen Sie sich mit der Erforschung und Anwendung von sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie entwickeln Trainings- und Bewegungskonzepte und arbeiten in der Prävention und Rehabilitation von Verletzungen. Ein Studium im Bereich Sportwissenschaft ist empfehlenswert, Karrieremöglichkeiten gibt es in Sportvereinen, Verbänden, im Gesundheitswesen oder auch in der Forschung und Lehre.

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